Am 12. November 2011 begaben sich die Naucks auf ihre Pilgerreise nach Deutschland um and der Hausmesse des Weinmarktes Mattheis teilzunehmen. Diese Reise ist nun der Anfang einer Familientradition - ja: Tradition! nach zwei Reisen darf das so genannt werden - und schliesslich sind die Planungen fuer 2012 schon in vollem Gange.
Letztes Jahr hatten wir uns aufgemacht um einen etwas verrueckten und mutigen Freund zu unterstützen. Der hatte sein gesamtes Leben mit Computern gearbeited um sich dann einen Weinmarkt zu kaufen, eine Herausforderung von der andere Menschen nur träumen. Uns wurde damals die ein oder andere Lektion erteilt: Eine über Wein und eine über die geschickte Auswahl von Gepäck.
Letztes Jahr hatten wir uns aufgemacht um einen etwas verrueckten und mutigen Freund zu unterstützen. Der hatte sein gesamtes Leben mit Computern gearbeited um sich dann einen Weinmarkt zu kaufen, eine Herausforderung von der andere Menschen nur träumen. Uns wurde damals die ein oder andere Lektion erteilt: Eine über Wein und eine über die geschickte Auswahl von Gepäck.
Bezüglich des Gepäckes vergleichen Sie bitte die Bilder von unseren Beutezügen
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2010 |
2010 hatten wir einen Koffer fuer zwei Leute und in 2011 hatten wir zwei Koffer: Einen fuer Leute und einen für Wein. Niemals zuvor habe ich einen leeren Koffer aufgegeben... naja, er war nicht wirklich leer sondern voll mit Luftpolsterfolie.
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2011 |
... und am ende mussten wir immer noch eine Flasche zurücklassen. Da gibt's nur eine Lösung: Wir brauchen einen grösseren Koffer!


Dann haben wir ein paar andere zum Vergleich probiert, war alles gut und schön, aber wir hatten unseren 'schlichten' Wein gefunden und beschlossen ihn zur Basis unseres Einkaufskorbes zu erklären. Zu diesem Zeitpunk waren wir dann leicht betütert! Oh dieses wunderbare Essen das ueberall an den Ständen verteilt war um den Kopf klar, den Geist wach und die Geschmackspapillen neutral zu halten. Die vielen verschieden Brotsorten, Wurst, Schinken und Kaese waren einfach ach zu lecker. In dem eigentlichen Essbereich gab es dann auch noch Maultaschensuppe, Kartoffelsalat und Würstchen und herrliche Tarts. Im Schwabenlande weiss man was gut ist.

Ein weiteres Präsent wurde allerdings noch benötigt!
Detlefs Mutter liebt Frankreich und da ist es Ehrensache einen französischen Wein zu kaufen. Jedoch: Ich mag französische Weine nicht. Wannimmer diese gereicht wurden konnte ich mich nicht eines Vergleiches zu Wasser mit Essig gemischt erwehren. Nun wurde ich eines besseren belehrt: Entweder trink die Franzosen da wo sie herkommen oder auf einer guten Weinprobe, aber nicht einfach aus dem Supermarkt!
Beaujolais, zum Beispiel is üblicherweise durch den 'Beaujolais Nouveau' bekannt. Jedes Jahr ist ein riesiger Rummel wenn der Wein zum Verkauf zugelassen wird und so richtig kann ich das Ganze nicht verstehen. Es ist immerhin ein ganz junger Wein und dementsprechend ein bisschen schwach auf der Brust. Wie auch immer, Dank der Empfehlung von unserem Gastgeber fanden wir einen wirklich schönen Wein mit einem noch schöneren Namen Saint-Amour, fruchtig und leicht und trotzdem schön rund. Davon gab's dann auch ein Fläschchen in unseren Korb.

Nach dieser Etappe war eindeutig klar dass wir mehr Uebung für solche Sachen brauchen und unser Besuch nächstes Jahr eine Verpflichtung ist: Wir waren schon wieder tüterich und weitere Futteraufnahme liess uns ziemlich gestopft auf unseren Bänken sitzen - ein strammer Spaziergang war an der Tagesordnung. Wir konnten schliesslich unsere Gastgeber nicht enttäuschen, soviel mehr Wein wartete darauf ausprobiert zu werden und wir hatten noch nicht einmal die 'Weissen' bedacht.


Und wieder hab ich was gelernt: Diese Geschichten die Weine beschreiben machen doch irgendwie Sinn. Man mag zwar nicht verstehen was die Experten so erzählen aber die kurzen Sketche die ich mir so ausdenke wie ich den Wein beschreiben würde werden hoffentlich helfen mich and sie zu erinnern. Ok, ich weiss dass da ein Name auf der Flasche steht, aber mal ehrlich: Wer erfindet die denn? und selbst wenn ich sie mir merken könnte, ich wüsste immer noch nicht was in der Flasche ist.
Das war allerdings immer noch nicht genug! Unser Gastgeber wollte einen Urteilsspruch! Da gab es noch einen anderen Primitivo, fast der gleich Preis, eine andere Gegend, aber oh... Gleich Traube - total anderer Wein, fruchtiger, weniger Honigkuchen, mehr Schwartzwälder Kirsch Torte... ach ich weiss auch nicht... ich denke wir werden uns einfach an beiden ergötzen wenn die Zeit dafür richtig ist. Dieser Letztere hat einen süssen Bruder, den Primitivo di Manduria Chicca. Oh, der ist definitiv ein Muttersöhnchen, leider hatten wir nicht genug Platz im Koffer und Muttern muss noch ein Jahr warten bis sie ihn ans Herz oder zur Kehle nehmen kann.
Für den Platzmangel gab es jedoch einen guten Grund: Wir waren auf der Suche nach Whisky. Zu Hause hatten wir schon mehrere Flaschen auf gut Glück gekauft, die ihr Schicksal wohl in einer Vereingung mit Cola finden werden.
Wir wollten einen weichen, warmen Whisky der leicht über die Zunge rollt. Und im Weinmark Mattheis kann man probieren. Zehn offene Flaschen standen plötzlich vor uns auf dem Tisch, Jürgen mit einmalig gutem Griff empfahl zwei ...einer wunderbar sanft wie ein Seidenteppich und einer rauchig wie eine Dorfkneipe, den mochte Detlef recht gerne, und wie ueblich konnten wir uns nicht enscheiden und wir mussten beide kaufen.
Das sollte uns dann ein Weilchen reichen und nächsted Jahr ist ein neues Jahr, mit neuen Weinen und jeder Menge Ideen fuer den Weinmarkt. Jürgen denkt über Verkostungs Stände nach und ein Farbschema das die Auswahl der Weine fuer bestimmte Gerichte erleichtern soll. Da wird die Geheimniskrämerei um den Wein aus dem Wege geräumt!
Das sollte uns dann ein Weilchen reichen und nächsted Jahr ist ein neues Jahr, mit neuen Weinen und jeder Menge Ideen fuer den Weinmarkt. Jürgen denkt über Verkostungs Stände nach und ein Farbschema das die Auswahl der Weine fuer bestimmte Gerichte erleichtern soll. Da wird die Geheimniskrämerei um den Wein aus dem Wege geräumt!
Und somit ein Hoch auf ein schön nebliges November Wochenende und eine gemütliche Weihnachtszeit ... Hicks!